Eröffnung

Am 21. März 2009 war es soweit. Die erste Brucker Slotcarbahn wurde nach fast 6monatiger Bauzeit endlich offiziell eröffnet. Die Mitglieder von Free Wheely wollten den Gästen ein unvergessliches Erlebnis bieten. Dazu gab es in den Räumlichkeiten des Gasthaus zur Linde Freibier und Chili und natürlich auch einige Wettrennen, bei denen es auch begehrenswerte Preise zu gewinnen gab....
Zu Beginn gab es natürlich einiges an Vorbereitungen zu treffen. Es sollte ja alles perfekt funktionieren. 
Dazu gehörte auch, dass die Bahn inklusive Autos natürlich einem Härtetest unterzogen wurden, und zwar von der Rennleitung persönlich.
Ab 14:00h gings dann los und wir mussten nicht lange warten, bis die ersten Gäste erschienen und alle 4 Regler besetzt waren, um schon für das Wettrennen, das noch folgen sollte, ein paar Trainigsminuten zu ergattern.
Wir wollen hier nicht unerwähnt lassen, dass es Knochenarbeit war, auch den erwachsenen Gästen einige Minuten an der Bahn zu verschaffen. 
Die Begeisterung der Jugend ist unschwer an diesem Bild zu erkennen.
Aller Anfang ist schwer, sowohl für die Fahrer, als auch für die Streckenposten, die zu Beginn sehr viel zu tun hatten. Man hörte immer wieder einen Satz, der wohl einigen Zuschauern und Wettbewerbsteilnehmern als "goldene Regel" des Slotcar-Rennfahrens in Erinnerung bleiben wird: "Vor der Kurve bremsen, nach der Kurve beschleunigen!"
Der aufkommende Stress war mitunter so gewaltig, dass sogar kurzfristig Profis eingeflogen wurden, um in der Boxengasse nach dem rechten zu sehen und diverse Schäden an den verunfallten Autos natürlich in gewohnter Sorgfalt und Geschwindigkeit zu beheben, damit einem geordneten und fließenden Rennverlauf nichts im Wege steht.
Sicherheit wurde bei diesem Event natürlich groß geschrieben. Nicht nur, dass Alkohol an der Strecke natürlich strengstens verboten war und mit hohen
Strafen geahndet wurde, flog der allseits beliebte und bekannte Christophorus (Namensgleichheit mit dem Wirten ist hier rein zufällig) seine Runden über der Rennbahn.
Nachdem die Rennleitung beschlossen hatte, die Wettrennen in 2 Kategorien zu teilen, war die Anspannung unter den jüngeren Teilnehmern zu spüren. Sie sollten als erstes die Rennen bestreiten, bei denen es galt, in 5 Runden die schnellste Zeit zu erringen.
Es gab natürlich auch Favoriten, bei denen allerdings die Siegessicherheit bereits zu schwinden begann. So versuchten diese natürlich, mit allen Tricks und Kniffen, die Rennleitung davon zu überzeugen, ihnen diverse geheime Informationen über die Bahn und die Autos zu verraten, um den Sieg sicher nach Hause zu fahren. Allerdings sind wir unbestechlich (zumindest was die Wettfahrten angeht) und haben allen in diese Richtung gehenden Versuchen getrotzt.
Wir wollten die inzwischen zahlreichen erschienenen Besucher nicht länger
auf die Folter spannen und es war natürlich höchste Zeit, die heiß ersehnten Wettfahrten zu starten. Allerdings fehlte ein wichtiger Punkt, der von einer Eröffnung dieser Größenordnung niemals fehlen darf: "Die Eröffnungsrede". Auch hier war im Vorfeld bei der beteiligten Person - unserem Chef 'El Commandante' - eine erhebliche Portion Nervosität zu verspüren, noch verstärkt durch den enormen Besucherstrom, der bis zu diesem Zeitpunkt kaum abzuflauen schien.
Umringt von den Zuschauermassen, die bunt gemischt aus lokalen Politgrößen, Besitzern von Szenetreffs und den bereits gierig wartenden
Rennfahrern bestand, meisterte er diese Rede ausgezeichnet und übergab nahtlos an die Schriftführerin Isabel, die mit Hilfe von Amelie Zemann die Auslosung vornahm.
Mit Spannung wurde die Startaufstellung der ersten Wettfahrt erwartet, die sofort nach Verlautbarung aufgenommen wurde. Nach einem kleinen Regelexkurs und Einweisung der Fahrer und Streckenposten war die Spannung am kochend siedenden Höhepunkt angelangt. Man spürt förmlich noch das Knistern beim Betrachen des linken Bildes.
Der konzentrierte Blick der
Rennfahrer richtete sich ausschließlich auf die Autos (es war nicht immer das eigene!), die auf der Startlinie bereits gierig auf das Betätigen des Reglerpedals warteten.
Es sei noch kurz erwähnt, dass es sich bei den Fahrzeugen um hochgetunete Rennboliden handelte, bei denen ein erhöhter Augenmerk auf die Bodenhaftung gelegt wurde, da die Strecke aufgrund ihrer engen Kurven als sehr selektiv gilt (Fur alle Neulinge des Slotcarsports: Es wurde noch ein zusätzlicher Magnet eingebaut).
Doch gerade mit solch hochgezüchteten Rennwagen liegt die Gefahr sehr
nahe, dass in der Hitze des Gefechtes, den Fahrern das Temperament durchgeht und damit kurzzeitig auf die oben schon erwähnte goldene Regel des Slotcar-Sports kurzfristig vergessen wird. Das endet nicht selten in einem bösen Um(n)fall in den engen Kurven, wie hier zu sehen ist. Es handelt sich auf dem Foto um eines der schwierigsten Kriterien der Rennstrecke: das gefürchtete "scharfe S". Selbst so erfahrene Rennfahrer wie Gerhard R. sind bereits daran des öfteren hoffnungslos gescheitert. Hier kommen sozusagen nahtlos die zweite, dritte und vierte (silberne) Regel des Sports zum Tragen: zweitens: Üben, drittens: Üben und viertens - wer hätt's gedacht - Üben!
Während der Rennfahrer-Nachwuchs mittlerweile eine gewisse
Routine an den Tag legte, konnten aufmerksame Beobachter immer wieder feststellen, dass die Aufregung bei den Fahrern der noch ausstehenden Wettfahrten aus der Kategorie „Erwachsene“ spürbar zunahm. So begab sich auch eine der Brucker Politgrößen, scheinbar unbemerkt von der Masse, auf einen Platz, um bei den laufenden Rennen noch die letzten taktischen Maßnahmen der Gegner zu beobachten. Doch unserer aufmerksamen Kamerafrau Bernadette R. konnte auch er nicht entkommen.
Auch das nächste Bild soll zeigen, dass mit allen Mitteln gekämpft wurde, sogar über Parteigrenzen und –farben hinweg. Man hat sich offensichtlich
gemeinsam zu einer Koalition zusammengeschlossen, denn man kann ohne Zweifel sehen, dass beide Stadträte sich auch während der Fahrt sich gegenseitig pushen, um das letzte aus den Boliden zu holen. Gleich vorweg genommen: Es hat Ihnen rein gar nichts genützt, was unten in der Ergebnistabelle nachzulesen ist.
Es war damit zu rechnen, dass sich über diverse Schleichwege, wahrscheinlich auch maskiert wie einst Phantomas, diverse Profis eingeschlichen hatten. Auch diese versuchten, alle Grauzonen und
halblegale Mittel zu benützen, um unbemerkt einen der sehr attraktiven Preise zu gewinnen. Um nicht entlarvt zu werden, scheuten sie auch nicht davor zurück sich unter Synonymen wie z.B. „Miss Liberty“ bei der Rennleitung einzutragen (der 2. Fahrer von links). Unseren Kameras blieb es auch nicht verborgen, dass besagter Herr versuchte, seine Reglertechnik vor den Augen der Konkurrenz zu verschleiern, was seinem direkten Gegner – Stadtrat Gerhard W. – ein Lächeln auf dessen Gesicht zauberte.
Es kam, wie es kommen musste, denn jede Wettfahrt hat auch irgendwann ihr
Ende. Während die Rennleitung im Eiltempo die Auswertungen der Runden vornahm, versuchten einige Zuschauer und Fahrer noch etwas von dem köstlichen Chili und Bier zu ergattern, bis das mit Spannung erwartete Ergebnis verkündet wurde. Nebenbei erwähnt ist mir hier aufgefallen, dass die kleine Amelie eigentlich überall zu finden war.
Und hier kommen die schon sehnsüchtig erwarteten Ergebnisse.
| Platz | Bahn | Name | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | rot | Patrick Widmann | 15:173 |
| 2 | rot | Philipe Mansouri | 15:524 |
| 3 | blau | Niklas Gfrerer | 15:716 |
| 4 | gelb | Paul ??? | 16:026 |
| 5 | gelb | Lorenz Vasko | 16:181 |
| 6 | gelb | Pascal ??? | 16:629 |
| 7 | weiß | Lara Vasko | 16:825 |
| 8 | rot | Daniel Geczi | 17:388 |
| 9 | weiß | Johannes ??? | 17:718 |
| 10 | weiß | Lisa Steckerl | 18:430 |
| 11 | blau | Samuel | 19:594 |
| 12 | blau | Felix | 25:947 |
v.l.n.r.: Niklas Gfrerer, Patrick Widmann, Philipe Mansouri, Amelie Zemann
| Platz | Bahn | Name | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | rot | Thomas Bauer | 11:572 |
| 2 | rot | Miss Liberty | 12:781 |
| 3 | gelb | Harald Schmidt | 13:245 |
| 4 | blau | Philipe Mansouri | 14:069 |
| 5 | gelb | Swen Tesarek | 14:126 |
| 6 | rot | Peter Zemann | 14:304 |
| 7 | blau | Siegfried Steurer-Timm | 16:426 |
| 8 | weiß | Gerhard Weil | 16:612 |
| 9 | weiß | Otto Heissenberger | 16:789 |
| 10 | gelb | Helmut Strohmer | 16:896 |
| 11 | weiß | Nenerd Vrbanec | 18:360 |
| 12 | blau | Marc Zemann | 22:094 |
v.l.n.r.: Harald Schmidt, Amelie Zemann, Thomas Bauer, "Miss Liberty"
Abschließend wollen wir uns für dieses, wie wir meinen wirklich gelungene Event bei allen Mitwirkenden, Sponsoren, bei der Presse, Freunden, Familie und natürlich last but not least bei den zahlreichen Gästen herzlich bedanken. Wir versprechen euch, dies wird nicht die letzte Veranstaltung gewesen sein! Wenn ihr immer über unsere geplanten Events informiert sein wollt, registriert euch bitte auf unserer Webseite.
In diesem Sinne – Keep on slotting!
- xurubo93's blog
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Gratulation!
Also die Eröffnungsfeier an sich war schon sehr gelungen, aber der Rennbericht ist unserem "Dozent" Windy nur so aus der Feder geflutscht. Ich kann mich nur nochmal widerholen: Gratulation für die echt gelungene Sache.
mfG Chris Zet
Gratulation zum gelungenen Auftakt im Free Wheely Race Center
Nochmals Gratulation zur Eröffnung eures super Kellers ;-)
Ich denke die Massen an Besuchern habe gezeigt das hier doch Interesse an der Sache besteht. Ich hoffe für uns alle das sich nicht nur "junge" Kinder sondern auch "alte" Kinder für dieses Hobby interessieren.Dann steht einer erfolgreichen Rennsaison nichts im Wege.
Ich freu mich immer wenn ich bei euch bin, lg Tom
Las Vegas
Ich sag nur ein Wort BRAVO und nochmals BRAVO
perfekter Eröffnungs und Rennbericht vielen vielen Dank Peter W.
El C.